Friday, September 12, 2008

Meine Ökotourismus-Webseite zum Spenden sammeln...


Und eine weitere Webseite, die ich in den letzten Tagen erstellt habe: fürs Ökotourismus Projekt. Sie ist vor allem dazu gedacht, um Spenden zu sammeln, weil ich ja immer noch versuche, Geld für meinen Förderkreis zusammen zu bekommen. Wer spenden will oder jemanden kennt, der das vielleicht möchte, findet auf der Seite noch ein paar mehr Infos und Bilder über das Projekt. Bitte gerne auch an Freunde und Bekannte weiterleiten, man weiß nie, was sich ergibt. Habe über den letzten Zeitungsartikel zum Beispiel eine nette Frau aus Goa kennen gelernt, die sich auch sehr für soziale Projekte engagiert. Wer weiß, was sich noch ergibt, jedenfalls schadet es nie, sich zu vernetzen...

Mein Buch geht in den Druck!

Eine erfreuliche Nachricht gibt es auch über mein Buch zu berichten: Es wird gerade gedruckt! In etwa zwei Wochen dürfte es im Buchhandel erhältlich sein. Titel: "Verschleierte Gemeinsamkeiten - Muslime sprechen über Geschlechterrollen". Habe gestern schon mal eine Webseite dazu gemacht, wo ihr auch die ISBN erfahren und ein paar Auszüge lesen könnt. Bestellen kann man es bald bei Amazon, über den Buchhandel oder direkt über den Tectum Verlag (weiß leider noch nicht zu welchem Preis).

Jetzt geht es langsam in die Promotion-Phase für das Buch, also macht bitte fleißig Werbung dafür bei allen, die es interessieren könnte. Vorschläge, wie man das Buch bewerben kann, sind mir auch sehr willkommen! Hatte zum Beispiel an Artikel in politischen Zeitschriften und Verlinkungen auf andere Webseiten oder Blogs gedacht. Hat sonst noch jemand Ideen? Und so wird das Buch aussehen:


Danke noch mal an Astrid, die sich um die Cover-Gestaltung gekümmert hat. Sehr gelungen, finde ich. Und ihr? Dass das Buch auf dem Foto ein bisschen zerfleddert aussieht, liegt daran, dass es sich um den Aushänger, also das ungebundene Korrektur-Exemplar handelt, das ich bekommen habe, bevor es in den Druck ging. Und das hatte ich am Strand dabei - so sieht es jetzt auch aus :-)

Maravanthe Beach


Hier sind Bilder von Maravanthe Beach (Turtle Beach Resort), knapp 20 Minuten von Kundapur entfernt. Der Strand ist traumhaft. FSL unterhält an diesem Strandabschnitt ein Projekt zum Schutz von Meeresschildkröten.


Der Strandabschnitt vor dem Resort ist einer der wenigen, an dem man hier in Karnataka auch im Bikini baden gehen kann (weil er privat ist und man nicht gleich von 1000 Leuten umringt wird). Ganz schön, das dort einmal zu genießen, sehe nämlich aus wie ein Zebra (braune Füße, braune Arme, braunes Gesicht und der Rest käseweiß), weil ich immer lange Sachen anhaben muss.


Leider hab ich wegen der Arbeit viel zu selten Zeit, dort hinzugehen, denn wenn wir Schluss machen und bis wir angekommen sind, wird es schon fast wieder dunkel. Aber auch der Sonnenuntergang ist dort wunderschön zu beobachten...


Übernachten dort kann ich mir nicht leisten (ganz davon abgesehen, dass das bisschen blöd wäre), denn die Preise sind doch für indische Verhältnisse Wucher: ab ca. 10 pro Nacht bis zu 50 Euro (je nach Art des Zimmers und Saison). Gewöhnlich zahlt man für ein Hotelzimmer umgerechnet drei Euro. Für 10 Euro bekommt man schon die Deluxe-Version. Wer trotzdem mehr über das Resort wissen will, schaut hier: http://www.turtlebayeco.com. Mir gefällt das Konzept sehr, auch wenn es mit "Öko" leider nicht viel zu tun hat. Das einzige, was an dem Resort Öko ist: Es liegt halt mitten in der Natur.

Saturday, September 6, 2008

Bylakuppe und was ich an Indien so sehr schätze


Heute mal was über Bylakuppe - die Bilder sind längst überfällig, zumal ja einige von euch mich bald besuchen kommen und ich schon viel davon geschwärmt habe bzw. mit euch gerne auch wieder dorthin fahre (obwohl ich gerade plane, in der ersten Oktoberwoche noch mal dort vorbeizuschauen, in der Nähe, in Madikeri, gibt es nämlich eine Organisation namens CEE, die uns was das Projekt betrifft hoffentlich weiterhelfen kann und anscheinend auch will).

Bylakuppe jedenfalls ist eine tibetische Siedlung. Das Gebiet, auf dem mehrere buddhistische Klöster verschiedener Richtungen verstreut sind, hat die indische Regierung den tibetischen Flüchtlingen in den 60ern und 70ern zur Verfügung gestellt, und jeder, der dort übernachten will, braucht ein besonderes Visum aus Delhi (was drei Monate dauert, also für meine Besucher nicht in Frage kommt - man kann aber auch ganz gut in Madikeri in der Nähe übernachten und nur tagsüber in den Klöstern vorbeitschauen). Das letzte Mal habe ich nur geschafft, ein Kloster zu besichtigen, nämlich das, in dem der Goldene Tempel steht: das Namdroling-Kloster.


Die Atmosphäre dort ist komplett anders als im Rest Indiens. (Zum Beispiel wird man nicht angestarrt, sondern freundlich angelächelt.) Man könnte ein Jahr allein dort verbringen, und die friedliche Stimmung genießen, gäbe es nicht noch sooo viel anderes zu tun und zu sehen.


Übrigens ist das Kloster ein reines Männerkloster. Frauen dürfen es zwar besuchen, aber ich bin mir nicht mal sicher, ob sie als Gäste über Nacht bleiben dürfen und als Nonnen erst gar nicht. Das Kloster ist mal wieder ein Beweis für die religiöse Vielfalt und spirituelle Offenheit dieses Landes, die ich so sehr schätze wie vielleicht keinen anderen Aspekt Indiens - außer vielleicht der wunderschönen Natur.