Wednesday, October 1, 2008

Mein Buch bestellen

Für alle, die mein Buch bestellen wollen, das ab jetzt für 24,90 Euro im Handel erhältlich ist, hier die Links: Bei Amazon oder über den Tectum Verlag (der Link in meinem letzten Post war nicht der Richtige). Nachdem Ihr das Buch gelesen habt (oder auch so :-), wäre es auch schön, wenn Ihr mir auf Amazon ne nette Bewertung dazu schreibt. Schon mal DANKE!!!

Friday, September 12, 2008

Meine Ökotourismus-Webseite zum Spenden sammeln...


Und eine weitere Webseite, die ich in den letzten Tagen erstellt habe: fürs Ökotourismus Projekt. Sie ist vor allem dazu gedacht, um Spenden zu sammeln, weil ich ja immer noch versuche, Geld für meinen Förderkreis zusammen zu bekommen. Wer spenden will oder jemanden kennt, der das vielleicht möchte, findet auf der Seite noch ein paar mehr Infos und Bilder über das Projekt. Bitte gerne auch an Freunde und Bekannte weiterleiten, man weiß nie, was sich ergibt. Habe über den letzten Zeitungsartikel zum Beispiel eine nette Frau aus Goa kennen gelernt, die sich auch sehr für soziale Projekte engagiert. Wer weiß, was sich noch ergibt, jedenfalls schadet es nie, sich zu vernetzen...

Mein Buch geht in den Druck!

Eine erfreuliche Nachricht gibt es auch über mein Buch zu berichten: Es wird gerade gedruckt! In etwa zwei Wochen dürfte es im Buchhandel erhältlich sein. Titel: "Verschleierte Gemeinsamkeiten - Muslime sprechen über Geschlechterrollen". Habe gestern schon mal eine Webseite dazu gemacht, wo ihr auch die ISBN erfahren und ein paar Auszüge lesen könnt. Bestellen kann man es bald bei Amazon, über den Buchhandel oder direkt über den Tectum Verlag (weiß leider noch nicht zu welchem Preis).

Jetzt geht es langsam in die Promotion-Phase für das Buch, also macht bitte fleißig Werbung dafür bei allen, die es interessieren könnte. Vorschläge, wie man das Buch bewerben kann, sind mir auch sehr willkommen! Hatte zum Beispiel an Artikel in politischen Zeitschriften und Verlinkungen auf andere Webseiten oder Blogs gedacht. Hat sonst noch jemand Ideen? Und so wird das Buch aussehen:


Danke noch mal an Astrid, die sich um die Cover-Gestaltung gekümmert hat. Sehr gelungen, finde ich. Und ihr? Dass das Buch auf dem Foto ein bisschen zerfleddert aussieht, liegt daran, dass es sich um den Aushänger, also das ungebundene Korrektur-Exemplar handelt, das ich bekommen habe, bevor es in den Druck ging. Und das hatte ich am Strand dabei - so sieht es jetzt auch aus :-)

Maravanthe Beach


Hier sind Bilder von Maravanthe Beach (Turtle Beach Resort), knapp 20 Minuten von Kundapur entfernt. Der Strand ist traumhaft. FSL unterhält an diesem Strandabschnitt ein Projekt zum Schutz von Meeresschildkröten.


Der Strandabschnitt vor dem Resort ist einer der wenigen, an dem man hier in Karnataka auch im Bikini baden gehen kann (weil er privat ist und man nicht gleich von 1000 Leuten umringt wird). Ganz schön, das dort einmal zu genießen, sehe nämlich aus wie ein Zebra (braune Füße, braune Arme, braunes Gesicht und der Rest käseweiß), weil ich immer lange Sachen anhaben muss.


Leider hab ich wegen der Arbeit viel zu selten Zeit, dort hinzugehen, denn wenn wir Schluss machen und bis wir angekommen sind, wird es schon fast wieder dunkel. Aber auch der Sonnenuntergang ist dort wunderschön zu beobachten...


Übernachten dort kann ich mir nicht leisten (ganz davon abgesehen, dass das bisschen blöd wäre), denn die Preise sind doch für indische Verhältnisse Wucher: ab ca. 10 pro Nacht bis zu 50 Euro (je nach Art des Zimmers und Saison). Gewöhnlich zahlt man für ein Hotelzimmer umgerechnet drei Euro. Für 10 Euro bekommt man schon die Deluxe-Version. Wer trotzdem mehr über das Resort wissen will, schaut hier: http://www.turtlebayeco.com. Mir gefällt das Konzept sehr, auch wenn es mit "Öko" leider nicht viel zu tun hat. Das einzige, was an dem Resort Öko ist: Es liegt halt mitten in der Natur.

Saturday, September 6, 2008

Bylakuppe und was ich an Indien so sehr schätze


Heute mal was über Bylakuppe - die Bilder sind längst überfällig, zumal ja einige von euch mich bald besuchen kommen und ich schon viel davon geschwärmt habe bzw. mit euch gerne auch wieder dorthin fahre (obwohl ich gerade plane, in der ersten Oktoberwoche noch mal dort vorbeizuschauen, in der Nähe, in Madikeri, gibt es nämlich eine Organisation namens CEE, die uns was das Projekt betrifft hoffentlich weiterhelfen kann und anscheinend auch will).

Bylakuppe jedenfalls ist eine tibetische Siedlung. Das Gebiet, auf dem mehrere buddhistische Klöster verschiedener Richtungen verstreut sind, hat die indische Regierung den tibetischen Flüchtlingen in den 60ern und 70ern zur Verfügung gestellt, und jeder, der dort übernachten will, braucht ein besonderes Visum aus Delhi (was drei Monate dauert, also für meine Besucher nicht in Frage kommt - man kann aber auch ganz gut in Madikeri in der Nähe übernachten und nur tagsüber in den Klöstern vorbeitschauen). Das letzte Mal habe ich nur geschafft, ein Kloster zu besichtigen, nämlich das, in dem der Goldene Tempel steht: das Namdroling-Kloster.


Die Atmosphäre dort ist komplett anders als im Rest Indiens. (Zum Beispiel wird man nicht angestarrt, sondern freundlich angelächelt.) Man könnte ein Jahr allein dort verbringen, und die friedliche Stimmung genießen, gäbe es nicht noch sooo viel anderes zu tun und zu sehen.


Übrigens ist das Kloster ein reines Männerkloster. Frauen dürfen es zwar besuchen, aber ich bin mir nicht mal sicher, ob sie als Gäste über Nacht bleiben dürfen und als Nonnen erst gar nicht. Das Kloster ist mal wieder ein Beweis für die religiöse Vielfalt und spirituelle Offenheit dieses Landes, die ich so sehr schätze wie vielleicht keinen anderen Aspekt Indiens - außer vielleicht der wunderschönen Natur.

Thursday, August 28, 2008

Mein Projekt kommt voran!

Nachdem ich jetzt über meine WG so sehr ins Schwärmen gekommen bin, kann ich gleich weiter machen mit meinem Projekt, und inzwischen bin ich auch wieder in der Stimmung dazu, denn es geht voran (das, was vorher so war, könnt ihr in diesem Zeitungsartikel nachlesen: hier geht's zum Artikel in der FNP). Am Anfang gab es für uns nur vier staubige Aktenordner mit ungeordneten und unübersichtlichen Materialien von vorigen Freiwilligen, einen Computer, der zugleich noch für rund 20 andere Freiwillige vorgesehen ist - und eine sehr unklare Vorstellung von der Arbeit, die uns erwartet. Hieß es noch in der - wie ihr wisst recht groben - Projektbeschreibung, dass es um Ökotourismus in ganz Südindien gehe, wurde das nach unserer Ankunft hier sinnvollerweise auf unseren Bundesstaat Karnataka beschränkt, der übrigens wunderschön ist und touristisch so gut wie gar nicht entwickelt. Ein ungeheures Potential und eine Chance für Menschen und Natur.

Nach etwa zwei Monaten, nachdem wir endlich ein Gespräch mit Big Boss Rakesh (nee, das ist nicht der auf dem Bild da unten...) hatten, uns durch die Akten gewühlt, geordnet, sortiert, gelernt, gelesen und ein bisschen Struktur hineingebracht hatten, wurde klar, dass auch das viiiiel zu viel ist - bedenkt man nur einmal die Größe dieses Landes. Aus den in den Materialien sehr vertreuten Hinweisen auf Dinge, die noch zu tun sind, haben wir deshalb ein "Step-by-Step"-Programm erstellt, das uns und künftigen Freiwilligen jetzt ein systematisches Vorgehen ermöglicht und verhindert, das Arbeit doppelt und dreifach gemacht wird, so wie bisher. Weil die Leute bislang eben nicht ein Jahr wie die BMZler von "weltwärts", sondern höchstens ein paar Monate in dem Projekt blieben und damit die hier in Indien vielleicht mehr als irgendwo sonst nötige Kontinuität fehlte, um Dinge voranzubringen.


Das alles ist, denkt ihr jetzt vielleicht, eine Sache, die man in wenigen Wochen erledigen könnte. Und für Europa stimmt das auch. Aber in Indien muss man mal mindestens das Doppelte an Zeit draufrechnen, weil immer wieder irgendwelche unberechenbaren Kleinigkeiten (Termine, die nicht eingehalten werden, Materialien, die nicht verfügbar sind, Ansprechpartner, auf die man angewiesen ist, die aber zurzeit aus irgendwelchen Gründen nicht ansprechbar sind, Sprach- oder Kommunikationsprobleme, Verbindlichkeiten, die sich als Unverbindlichkeiten erweisen usw.) die Arbeit erschweren.


"Zwischendurch" haben wir uns zum Beispiel daraum gekümmert, in unserem Haus Internetzugang zu bekommen (ein Vorhaben für sich - bitte, beschwert euch NIIIE wieder in meiner Gegenwart über die Telekom, denn ich kenne jetzt BSNL...) und ich habe meinen von Hitze und Feuchtigkeit geplagten Laptop wieder fit gemacht. Übrigens auch ein eigenes Projekt, ich war inzwischen schon rund 10 Mal mit ihm bei der Reparatur, jedes Mal keine Sache von ein paar Minuten wie vielleicht in Europa, sondern meist von mehreren Stunden - und er zickt immer noch, aber immerhin kann ich das Wichtigste wieder erledigen und für Recherche, Strukturierung von Arbeitsprozessen und um Reports zu schreiben, was zwar langweilig, aber unerlässlich ist, damit unsere Arbeit nachvollziebar bleibt, ist ein funktionierender Computer unerlässlich.


Was das eigentliche Projekt betrifft, haben wir uns inzwischen darauf fokussiert, eine Bootstour für Touristen zu etablieren, die lokale Fischer- und Farmerfamilien einbinden soll. Damit soll ihnen ein weiteres Einkommen ermöglicht, also Entwicklungshilfe geleistet und gleichzeitig auch Umweltschutz und -erziehung betrieben werden. Es geht vor allem um den Schutz der Mangrovenwälder, für die die Region in Kundapur bekannt ist wie kaum eine andere, weil es hier das größte Mangroven-Habitat ganz Karnatakas gibt.

Die Mangroven (hier eine Baby-Mangrovenpflanze) sind wichtig, weil sie Erosion verhindern, Schwermetalle aus dem Wasser filtern und ein eigenständiges kleines Biotopsystem darstellen, gleichzeitig also Lebensraum für viele andere Arten von Lebewesen sind, die von ihnen abhängen. Wer Mangrovenschutz betreibt, betreibt auch generell Artenschutz. Leider werden die Mangroven von den Fischerleuten verbotenerweise abgeholzt, weil ihnen deren Wichtigkeit nicht klar ist - und man sie gut verfeuern kann.

Außerdem werden bei der Shrimp-Farmerei Chemikalien eingesetzt, die den Mangroven alles andere als gut tun. Und schließlich gibt es da noch die Wasserverschmutzung durch den in Indien allgegenwärtigen MÜLL!
Mangroven haben es also nicht leicht. Die örtliche Forstbehörde macht schon seit Jahren große Aufpflanzungsaktionen, trotzdem muss man dem Problem generell Herr werden, denn so viele Pflanzen wie sterben - manche Arten sind bereits ausgestorben, kann man gar nicht künstlich nachpflanzen. Da ist die Überlegung eben, die Wälder für die lokale Bevölkerung wieder wertvoller zu machen, zum Beispiel eben durch Ökotourismus. Die Bootstour soll durch die Mangrovenwälder führen und Fischerleute sollen in dem Zusammenhang nicht nur Touristen herumfahren, sondern auch ausgebildet werden, die Wälder zu schützen, die ja, wenn mehr und mehr Touristen kommen würden, um sich die Natur anzuschauen, auch eine Wirtschaftsgrundlage für sie wären, die über Feuerholz hinausgeht.

Außerdem ist das Ziel von Ökotourismus auch, die lokale Kultur aufzuwerten und Bräuche zu schützen. Deshalb und damit es nicht zu langweilig für Touris wird, durch die Backwaters (Stehgewässer) zu paddeln, sollen Stops eingebaut werden, zum Beispiel Naga-, also Schlangenkult-Tempel-Besichtigungen, Yakshagana-Shows (ein lokales Tanztheater, das auf religiösen Motiven aus Ramayana und Mahabarata beruht) oder Teilnahmen an Bhuta-Ritualen (Geister) beziehungsweise an solchen von so genannten Patris, also einer Art Priester, die von bestimmten Gottheiten besessen werden - alles Spezialitäten der Küste Karnatakas, die diese Region so einzigartig und vielseitig machen wie es Goa leider heute nicht mehr ist - Dank Ausbeutung durch Massentourismus.

Das müssen wir bei unserer Arbeit hier deshalb auch immer im Blick behalten: Karnataka darf nicht zu einem Opfer des Massentourismus werden wie Goa oder Kerala, wo nicht nur viel Natur, sondern auch Kultur zerstört wurde, um die Ansprüche von westlichen Touristen zu erfüllen und wo sich inzwischen die lokale Bevölkerung den Spaß im eigenen Staat kaum noch leisten kann. Ziel ist in dieser Region eine gemäßigte Entwicklung und die Teilhabe der lokalen Bevölkerung an den Profiten durch Tourismus. Das wollen wir erreichen, indem wir zum Beispiel Familien finden, die Touristen Mahlzeiten, Snacks und/oder Chai (Tee) während der Bootstour beziehungsweise ein Gästezimmer für Übernachtungen anbieten können.

Wer - beispielsweise wie diese Leute, die auf der Müllkippe Papier zusammensuchen, um es für ein paar Rupies an ein Recyclingunternemen zu verkaufen - nicht die finanziellen oder materiellen Mittel hat, um unmittelbar an dem Ökotourismus-Programm teilzunehmen, also hilfsbedürftig ist, soll durch einen so genannten "Community-Fund" unterstützt werden, in den ein Teil der Gelder fließt, die durch den Tourismus von den anderen Mitgliedern der Gemeinschaft verdient werden. Soweit ein super Plan. Aber jetzt, wo ich beim Thema Finanzierung angelangt bin, verliere ich so langsam die Lust, weiterzuschreiben. Wer schon mal in Indien oder einem anderen Schwellenland gelebt hat, weiß wieso. Also mache ich demnächst weiter - und das nächste Mal lässt hoffentlich nicht ganz so lange warten wie bisher. Aber das behaupte ich ja auch jedes Mal. Und wer ein Mal in Indien gelebt hat, weiß wieso das vielleicht auch diesmal "nicht possible" ist...

Meine WG

Wird mal Zeit für eine kleine Vorstellung meiner WG, zumal ja einige von euch die Leute hoffentlich auch bald persönlich kennen lernen werden - und die anderen so langsam mal wissen sollten, von wem ich da eigentlich immer erzähle:

Das ist Miri - die beste Zimmernachbarin, die man sich nur wünschen kann. Projekt: Ökologische Clubs. Sie versucht Kindern ein Umweltbewusstsein zu vermitteln. Denkbar schwierig in einem Land, in dem man was das betrifft fast bei Null anfangen muss und viele Vorhaben schon an Kleinigkeiten scheitern wie dem Material. Trotzdem ist sie immer bewundernswert positiv eingestellt und ich möchte ihre Gesellschaft hier um keinen Preis missen. Zumal sie immer genau zu wissen scheint, wie es mir gerade geht und warum - so wie das sonst nur meine Mama kann.


Steffi ist sozusagen mein Boss. Sie koordiniert alle weltwärts-Leute, die von AFS zu FSL, der Partnerorganisation hier in Indien, geschickt werden - und auch viele andere. Wenn ich später mal einen guten Arzt brauche, dann gehe ich zu ihr. Steffi studiert nämlich Medizin und ich vertraue ihren Entscheidungen blind. Sie ist hart oder einfühlsam - genau so wie es die Situation erfordert. Was wäre FSL ohne Steffi? Das will ich mir gar nicht vorstellen.


Sandra ist meine Kollegin im Ökotourismus-Projekt. Wir sind ein super eingespieltes Team und es macht Spaß, mit ihr unterwegs zu sein, auch weil ihr immer Sachen passieren, die sonst keiner erlebt, die aber mein Indien erst zu dem machen, was ich so lieb gewonnen habe. Zusammen lassen wir uns nicht unterkriegen und bauen uns gegenseitig auf, wenn mal wieder was nicht so gelaufen ist wie geplant. Aber auch das kann ich inzwischen - nicht zuletzt Dank ihr - auch meistens mit Humor nehmen.

Gemma ist ebenso wie Steffin Koordinatorin für diverse Projekte und die einzige Waliserin in einem Haus voller Deutscher. Dank ihres britischen Humors kommt sie damit aber glücklicherweise gut zurecht - und wir werden angehalten, Englisch zu sprechen, so dass wir uns nicht ganz (aber trotzdem noch sehr) wie eine deutsche Kolonie hier fühlen. Ohne Gemma, die erst zwei Monate nach uns ins Haus gezogen ist, würde uns hier eine Menge fehlen und diese WG wäre nicht das, was sie ist: Die beste nämlich, die man sich nur wünschen kann. Ihr könnt euch sicher sein, dass ich nicht besser als in dieser Gesellschaft aufgehoben sein könnte.

Und dann ist da natürlich noch Maartje aus den Niederlanden, von der ich viel erzähle und die zwar nicht räumlich (weil unsere Nachbarin), aber doch gefühlsmäßig zu unserer WG gehört. Sie leitet Japti, ein Projekt für behinderte Kinder und hat darin unglaublich viel erreicht, obwohl behinderte Kinder hier in Indien so gut wie gar keine Lobby haben. Das war möglich, weil sie ein groooßes Herz hat und einen ebenso scharfen Verstand und ich denke, dass sie genau die Richtige ist, um das für einen guten Zweck wie diesen einzusetzen.

Ihr Antrieb ist zum Beispiel dieses Lächeln. Das ist Divia, ein Mädchen aus Japti, auf dem Arm von Shoba, unserer Nachbarin, von der ich ebenfalls viel erzähle, weil sie uns bei so gut wie allem hilft. Und selbst wenn es erst mal heißt "not possible", wie so häufig, ob es den Kauf eines gebrauchten Fahrrads oder die Organisation eines Feuertanz-Lehrers betrifft (Sandra macht das), dann macht Shoba es irgendwie "possible" mit einer charmanten und herzlichen Art, die ich - das weiß ich jetzt schon - zurück in Deutschland sehr vermissen werde. So wie alle anderen hier.

Ich glaube, jetzt versteht ihr noch besser, warum es mir hier so gut geht - ich hätte es einfach nicht besser treffen können.