Sunday, May 11, 2008

Ankunft in Bangalore


Bin Samstagnacht per Direktflug in Bangalore angekommen. Zusammen mit Sandra, die mit mir im Oekotourismus-Projekt arbeitet, und mit Steffi, die sozusagen mein Boss ist, weil sie fuer AFS die Teilnehmer des weltwaerts-Programms im FSL-Buero in Kundapura betreut und deren Arbeit koordiniert (insgesamt sind wir fuenf BMZ-Leute). Bin sehr dankbar fuer die angenehme Reisebegleitung und froh, dass wir drei auch kuenftig zusammen bleiben werden, denn wir teilen uns ein Haus. Aber dazu spaeter...

Ankunftsortszeit war Mitternacht. Am Flughafen erst Ratlosigkeit, wer uns abholt und wo. Ueberall Autoriksha-Fahrer mit Zetteln, auf denen Namen standen - nicht unsere. Der Fahrer tauchte nach kurzer Zeit doch noch auf und brachte uns zum Hotel. Waehrend der Fahrt lernten wir die ersten Lektionen indischer Lebensart:

- hier wird gehupt, statt geblinkt, geflucht oder gebremst

- der Mittelstreifen ist ueberfluessig, denn so passen drei Fahrzeuge auf zwei Spuren

- Zebrastreifen sind Dekoration

- gebremst wird nur fuer Kuehe

Waere es nicht so spaet in der Nacht gewesen und der Verkehr dementsprechend gering, haette ich vielleicht wirklich den beruehmten Kulturschock bekommen. Bislang blieb der gluecklicherweise aus. Der Verkehr nachts in Bangalore ist witzig - tagsueber ist er grauenhaft. Autorikshas stinken widerlich, ueber der Stadt schwebt eine Smog-Glocke und unsere ersten Versuche, die Strasse zu ueberqueren, waren klaeglich. Aber man gewoehnt sich an vieles...

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